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Erwachsene erwischt es im Durchschnitt 2-4 mal pro Jahr, Kleinkinder bis zu 8 mal!

Erreger sind Viren, die über Handkontakt oder Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen übertragen werden.

Es gibt viele hundert verschiedene Sorten, so dass man nie gegen alle immun werden kann.

Eine Erkältung ist in der Regel harmlos und heilt in meist innerhalb einer Woche. Fieber hilft dem Immunsystem bei der Abwehr der Erreger, es sollte daher nicht unbedingt gesenkt werden. Kinder vertragen Temperaturen bis 39,5°C (Ausnahme: bekannte Fieberkrämpfe!) ohne große Beschwerden, wenn es Erkältungsteehöher steigt, kann es mit Wadenwickeln meist gut gesenkt werden.

Auch Paracetamol (für Kinder als Zäpchen oder Saft, für Erwachsene als Tabletten) oder Ibuprofen hat eine gute fiebersenkende Wirkung, sollte aber nur angewendet werden, wenn Wadenwickel nicht reichen oder begleitende Kopf- und Gliederschmerzen gelindert werden sollen.

Abschwellende Nasensprays sind bei verstopfter Nase zumindest angenehm (nicht zu lange nehmen!), dass Husten- oder Schleimlöser irgendeinen Nutzen haben, ist bisher noch nicht bewiesen worden!

Antibiotika helfen nicht, weil sie nur gegen Bakterien wirken!

schnautzenNoch ein Wort zum Naseputzen:
beim normalen Schnäuzen wird der virushaltige Schleim mit hohem Druck in die Nebenhöhlen oder das Mittelohr gedrückt. Nebenhöhlen- und Mittelohrentzündung sind vorprogrammiert.
Viel besser ist das von den Eltern meist nicht geliebte "Hochziehen". Hierbei entsteht kein Überdruck sondern ein Sog.
Soll der Schleim unbedingt nach außen, so darf nur ein Nasenloch zugehalten werden und in ein nur vorgehaltenes Taschentuch geschnäuzt werden.

Ob es sich allerdings nur um eine banale Erkältung handelt, kann letztlich nur der Arzt nach einer Untersuchung feststellen. Diese sollte auf jeden Fall durchgeführt werden, wenn das Fieber nach 3 Tagen nicht sinkt, der Zustand sich verschlechtert oder weitere Symptome (z.B. Ohrenschmerzen, Atemnot, starke Kopfschmerzen, Benommenheit) hinzukommen.